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igelzeit

die tage fragen nicht
nach deiner kraft
weder atem
noch herz
ist von bedeutung
sie nehmen
was du nicht hast
und geben nichts
zur?ck
solange
bis du dein ?u?erstes
nach innen st?lpst
und die stacheln
dich treffen

? K.M. 2004



zu diesem text gibt es eine fortf?hrung von Ludwig Janssen


trugschluss

...wenn der igel ICH
innerlich gewendet
gegen sich richtet
was schutz und wehr

f?llt fremden zu ein ball
schutz- und wehrlos jedem
kneten, kicken, werfen

durchl?chert h?lt sein herz
keine luft
keinen ton
keinen einzigen tag

Ludwig Janssen ? 2.10.2004

4.10.04 12:16
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lemmie / Website (4.10.04 12:30)
Das ist mir zu depressiv.
Da ist die Gefahr groß, dass man mit nach unten gezogen wird.



kathrin / Website (4.10.04 14:01)
liebe lemmie,
ja, es sind depressive, traurige zeilen. da gebe ich dir recht.
ich brauche es manchmal, daß ich mich von solchen gefühlen "frei" schreibe - dann entstehen solche texte. sie gehören zu mir wie auch die schönen.
es gibt einfach tage, an denen ich so fühle - und die hoffnung ins hintertreffen gerät.

inwieweit man davon mit runtergezogen wird hängt sicher auch mit an der situation des lesers. dass es dich runter zieht, das tut mir leid. das lag nicht in meiner absicht.

lieben gruß,
kathrin


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