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Ewigkeit im Oktober

Wenn auch Oktober
goldne F?den in die Tage webt,
sp?r? ich doch l?ngst schon
kalten Winterhauch.
Wenn ?ber allem dieser Duft
von trocknen Bl?ttern schwebt,
erf?llt die Seele leises Sehnen auch
nach Licht und Neubeginn.
Ich wei? ? in diesem Wechsel
liegt ein Sinn ? in Abschiednehmen,
Wiederkehr verbirgt sich mehr
als nur der Jahreslauf.
Ja, es gemahnt mich
an mein eignes Ende, meine Zeit,
wie sie mir zugemessen.
Auch deshalb nehme ich das Scheiden
jetzt in Kauf und trauere nicht allzu sehr.
Denn es erf?llt mich ? ungeachtet des Vergehens
um mich her ? doch Dankbarkeit,
dass ich bei meinem Sch?pfer
nicht vergessen.


? K.M. Okt. 2005
26.10.05 11:25
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


m...t (27.10.05 13:19)
braunschwarz umgebrochene erdschollen
mit fettem glanze,
golddurchwirkt.
weite flure,
spinnenweben umgarnt.
es huscht und
trifft vorbereitungen.
nicht mehr so lange,
dann
müssen alle
wieder abwarten
und hoffen.
(meerluft)


kathrin / Website (24.8.09 14:44)
was hoffst du
in die zeit des wartens
wohin
geht dein blick

siehst du die ödnis
des winters
kälte und eis

oder kannst du
jetzt bereits staunen
über die fülle
die übers jahr
feld und flur trägt

im loslassen
liegt der beginn
des sammelns

verborgen
für den
der nicht hofft

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