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Trotz.dem

Trotz.dem -
hindurch
treiben, sich
aufbrechen - lassen
was beengt und
in dem Geborgenheit
finden


© k.m. (claire.delalune)






Handyaufnahme - Figur "Trotzdem" - Ausstellung "Schwemmwesen" von Kirsten Lehner-Germann. Mehr über die Ausstellung findet ihr hier .
22.5.10 12:18


Stand.halten

mit den Jahren
gewachsen
auch dem Feuer
zu trotzen -
brennen
ohne ausgebrannt
zu werden
das Leben
aus.rufen -
und Gehör
finden


© k.m. (claire.delalune)




Handyaufnahme - Figur "Lebensruf" - Ausstellung "Schwemmwesen" von Kirsten Lehner-Germann. Mehr über die Ausstellung findet ihr auf den anderen Raumwelten .
17.5.10 10:29


Freisein

Freiheit braucht einen (sicheren) Rahmen.
Sonst ist man nicht frei,
sondern verloren.


© k.m. (claire.delalune)





Handyaufnahme, daher ist die Qualität nicht so gut.
Figur "Freisein" - Ausstellung "Schwemmwesen" von Kirsten Lehner-Germann. Mehr über die Ausstellung findet ihr auf den anderen Raumwelten von mir.
10.5.10 22:12


bodenanalyse

was weißt du
von worten die tragen
über unsicheren boden
die halten im schwanken
und mut machen

du trägst die steine ab
die den weg sichern
meinst den nackten boden
zu kennen gräbst
bis auf den fels

erntest blutende finger
und ein wehes herz


© k.m. (claire.delalune)
16.4.10 07:45


tage aus schiefer

golden leuchtet der abend
versöhnung
in meine schiefertage
ich berge hoffnung im blau
des östlichen horizonts


© k.m. (claire.delalune)





dazu die erwiderung


nächte aus basalt

blaugrau dämmert der morgen
vertrauen
in meine basaltnächte
ich verstecke trauer im schwarz
des westlichen himmels


von jorge d.r.


ich fand sie zu schade, als dass sie nur in den kommentaren stehen sollte. danke, jorge, für die erlaubnis, dein antwortgedicht hier einzustellen.
13.3.10 12:26


Frohe Ostern

allen meinen Leserinnen und Lesern - jenen, die regelmäßig hier hinein schauen und denen, die zufällig hier vorbei lesen.

Habt schöne Feiertage!

Liebe Grüße von Kathrin
4.4.10 13:22


Ein Kleines

Im Zwischenwort
wohnt
Hoffnung.


© K. M. (Claire.delalune)
7.3.10 23:33


zur winterwende

so müde
den ausgetretenen pfaden zu folgen
den worten
keinen neuen geschmack abzugewinnen
der gleiche trott
tagaus tagein

der wind streicht ums haus
kaum ein blatt wohnt mehr am baum
neben dem stamm hügelt welkes
spielplatz für den wind

ein lächeln im gesicht
erinnerungen streicheln die seele
ein wunsch baut nester
bleibt

dort reicht einer einem die hand
nähe wird greifbar
morgen schon steht jeder wieder allein
doch bleibt das wissen
es könnte
und kann

anders sein

vielleicht fällt bald schnee
in mein sehnen
bedeckt das graue alltägliche tun
dann erstrahlen die tage
selbst ohne sonne ist licht
und die kälte ist nicht schwer
sie schmilzt auf der zunge

du küsst mich zum abschied
ohne worte
wer weiß
wann

das jahr neigt sich
ich spüre das ende
das gewicht des vergangenen
auch die hoffnung auf die tage
länger als jetzt
eine wende

und ums haus
streicht immer noch
der wind

ich lächle



© k.m. (claire.delalune)

grad wieder entdeckt
1.3.10 12:38


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